Jeder Wein hat seine Geschichte

Viele, denen das Geheimnisvolle der Natur heilig ist, gehen davon aus, dass Wasser, Erde und Bäume ihre eigenen Erinnerungen haben. Und wenn die Natur eine Erinnerung hat, dann hat sie auch der Wein. Sie besteht aus Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft, Glück, Unglück, Krankheit und Hoffnung. In ihr fließen die Geschichten aller Menschen und des Lebens selbst zusammen. 

Eine Erfolgsgeschichte in einem alten Burgkeller

Uns gibt es schon seit fast einem Jahrhundert, das heißt, dass wir unser Umfeld mit unserer Tätigkeit stark beeinflussen und auf der anderen Seite auch die Umwelt mit ihrer bewegten Geschichte, der einzigartigen Kultur, den Mythen und Legenden die Erfolgsgeschichte des Weinkellers und des Weins, den wir herstellen, mitgestaltet.

Mythen und Legenden werden zu neuem Leben erweckt

Der Weinkeller Krško und die Vinothek Turn befinden sich in unmittelbarer Nähe der Burg Šrajbarski turn und des Mausoleums des Adelsgeschlechts Auersperg, die als Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung gelten. Ohne das Adelsgeschlecht, das von 1653 bis 1903 in diesem Gebiet lebte und wirkte, wäre der Weinkeller Krško heute nicht das, was er ist. Insbesondere zu erwähnen ist der Graf Anton Alexander von Auersperg (Anastasius Grün), der neben seinem Geschäftssinn auch ein außergewöhnliches Gespür für Kultur und Kunst besaß, was den Keller auf einzigartige Weise prägte und auch den größten slowenischen Dichter France Prešeren in das Weingewölbe lockte. So wurde der Weinkeller Krško im Laufe der Jahrhunderte zu einer wahren Schatzkammer für Geschichten, Mythen und Legenden, die sich hinter dem Schleier der Vergangenheit versteckt hielten und geduldig darauf warteten, in Geschichten über den Wein verwandelt zu werden. Und genau das haben wir nun getan.

Die Legende über eine unglückliche Liebe, ein Kind, eine Eiche und eine Wiege

Eine Legende erzählt vom jungen Grafen Maria Alexander von Auersperg, der sich in ein wunderschönes, aber armes Mädchen verliebte. Seine Eltern waren gegen die große Liebe. Der junge Graf heiratete schließlich ein Mädchen seines Standes, versprach aber seiner Geliebten, dass er die mächtige Eiche, unter der die beiden im Geheimen glückliche Momente verbrachten, fällen und aus dem Holz eine Wiege für seinen Erstgeborenen zimmern werde. Der Graf hielt sein Versprechen und legte seinen Sohn Anton Alexander von Auersperg in die Wiege, der später als Dichter und enger Freund des größten slowenischen Dichters France Prešeren bekannt wurde. Mit ihm teilte er die Liebe zur Literatur und zu edlen Tropfen, die im Burgkeller der Auersperger reiften. 

Die Wiege kann heute im slowenischen Nationalmuseum besichtigt werden. Die Geschichte lebt im Weinkeller Krško weiter und wird mit dem Blaufränkischen von Generation zu Generation weitergegeben.


Inspirierende Freundschaft zwischen Dichter und Graf

Auch diese Geschichte stammt aus der Burg Šrajbarski turn, die im 19. Jahrhundert im Eigentum von Anton Alexander von Auersperg, einem Liebhaber von Kultur und Kunst, war. Schon in seiner Jugend war er mit dem großen slowenischen Dichter France Prešeren befreundet und versuchte sich auch selbst in der Dichtkunst. Aufgrund des Altersunterschieds nannte Prešeren ihn scherzhaft Zelen’c (dt: Grünschnabel), weshalb Anton Alexander von Auersperg heute in akademischen Kreisen unter dem bedeutungsvollen Pseudonym Anastasius Grün bekannt ist. Er verbrachte mit France Prešeren viele Stunden im Weinkeller, der zur damaligen Zeit Eigentum des Adelsgeschlechts der Auersperger war und heute den Namen Weinkeller Krško trägt. Viele sind der Meinung, dass so mancher tiefsinnige Vers bei einem guten Tropfen Wein entstand. Aus diesem Grund erhielt unser Grüner Silvaner den Namen des grünen Grafen.


Wissen Sie, wie das Gedicht "Zdravljica" von Prešeren entstanden ist?

Wann, wie und wo Prešerens Gedicht "Zdravljica" (dt.: Trinkspruch) entstanden ist, bleibt ein Geheimnis. Sicher ist nur, dass France Prešeren den Wein schätzte, dass er gerne ein Glas oder zwei trank und dass er voller künstlerischer Inspiration war. Ganz besonders am Herzen lag ihm der Wein aus Leskovec (dem heutigen Weinkeller Krško), der im Keller seines Freundes Anastasius Grün reifte. Als sich noch Andrej Smole zu ihnen gesellte, diskutierten sie – betört vom Zauber des Weins – über die Literatur und dichteten mancherlei bedeutsame Zeile.


Die Geschichte über zwei Legenden: den Cviček und das Krškopolje-Schwein

Der Cviček erzählt uns eine Geschichte über die Weinreben, die ihre Lebenskraft aus dem hiesigen Boden schöpfen, über ihre Entwicklung, das Heranreifen und die Liebe. Er verrät uns vieles über jene Hände, die die Beeren sorgfältig ausgelesen haben, sich liebevoll um den roten Nektar kümmerten und den Wein anschließend mit Freunden teilten, bei freudigen oder traurigen Anlässen, Kennenlernrunden oder Herzenssachen. Das alles erzählt der Cviček, wenn man ihm zuhört. So wie der Cviček hat auch das Krškopolje-Schwein (die einzige erhaltene autochthone Schweinerasse in Slowenien) eine faszinierende Geschichte. Aufgrund von gesetzlichen Einschränkungen ist diese spezielle Rasse fast ausgestorben, aber glücklicherweise hat sie sich durchgesetzt. Heute gilt das Fleisch als große Spezialität. Im Weinkeller Krško wird beides sehr geschätzt – der Cviček und das Krškopolje-Schwein. Zusammen sind sie eine wahre Entdeckung für jeden Feinschmecker. 

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